Zutaten

250 g
Nudeln
100 g
Kirschtomaten
100 g
Weiße Trauben
25 g
Kürbiskerne
500 g
Grüner Spargel
Estragon
1
Lorbeerblatt
1 TL
Hühnerbrühe
2 TL
Olivenöl
1 TL
Zucker
1 Schuss
Weißwein
1 Schuss
Weißer Balsamicoessig
100 ml
Joghurt
50 g
Parmesan
Pfeffer
Salz
Zitronensaft

Zubereitung

Die Nudeln kochen. Lieber noch mit etwas Biss, sonst werden sie im Salat nachher matschig. Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen und kurz abwaschen. Ich mache hier immer mal eine kleines Flöckchen Butter dazu, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.

Den grünen Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und blanchieren. Dazu etwa 500ml Wasser mit einem gehäuften Teelöffel Hühnerbrühe, dem Lorbeerblatt und einer guten Prise Estragon zum Kochen bringen. Den Spargel etwa 3-5 Minuten darin kochen. Er sollte seine grüne Farbe noch behalten, aber nicht mehr zu fest sein. Nach dem Kochen in kaltem Wasser mit ein bisschen Eis baden, damit er nicht weiter gart (und seine Farbe verliert).

Die Kirschtomaten und die Trauben halbieren. Eine Pfanne mit einen Teelöffel Olivenöl heiß werden lassen. Die Tomaten und die Trauben kurz darin anbraten und recht bald den Zucker mit in die Pfanne geben. Sobald der Zucker zu karamellisieren beginnt, die Tomaten und Trauben aus der Pfanne holen, sonst zerfallen sie. Bei der Pfanne noch einen Moment warten, bis der Karamell schön hellbraun wird. Dann mit dem Weißwein und dem Essig ablöschen und so lange einkochen lassen, bis es leicht andickt (etwa 2-3 Minuten). Den Sud in eine separate Schüssel geben (Vorsicht, Karamell ist sehr heiß) und den zweiten Löffel Olivenöl und das Joghurt dazugeben. Gut durchrühren und mit Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken. Nicht zu viel Salz, da der Parmesan auch salzig ist.

Die Kürbiskerne grob hacken und mit den Nudel, dem Spargel, Kirschtomaten und Trauben durchmischen. Den Parmesan darüber reiben. Vor dem servieren dann die Salatsoße darüber, und fertig.

Von Michael am 12.05.2013 14:21 in Kategorie Kochen & Backen0 Kommentare

In letzter Zeit leidet ein wenig die Kontinuität mit dem Fotografieren. Dabei ist der Frühling eigentlich so schön.


Von Michael am 08.05.2013 15:01 in Kategorie Bilder0 Kommentare

Ich weiss auch nicht, wir haben jetzt 2013 und das Internet und WWW gibt es schon ein paar Jährchen. Auch eCommerce ist doch inzwischen bei den meisten Menschen in Deutschland angekommen. Dazu haben wir Login und Autorisierungsmechanismen wie SAML, OAuth, OpenID und Konsorten ersonnen. Was aber ist noch wie damals in den Achtzigern? Banking. Okay, es gibt immerhin schon Onlinebanking. Da kann man praktisch alles aus den Achtzigern machen, ohne dass man physikalisch zur Bank rennen muss. Dennoch ist die Brücke zwischen Banking und eCommerce noch nicht richtig geschlagen. Das finde ich persönlich irgendwie blöd. Ansantzweise könne man den Dienst "sofortüberweisung" hier nennen. Allerdings ist dieser Dienst soweit unvernünftig, dass man Benutzernamen, PIN und eine TAN einer fremden Firma überlassen muss. Das wiederum verbieten die meisten (oder alle) Banken in ihren Nutzungsbedingunen fürs Online Banking. Und das ist auch sehr vernünftig so.

Soweit der Ist-Zustand. Nur wie kann man Abhilfe schaffen? Ich hab mir mal etwas aus meinem verlängertem Rückgrat gezaubert und will das nun im folgenden päsentieren (Nicht auszumalen, was sich kluge Köpfe noch ausdenken könnten, wenn sie mal richtig Zeit investieren würden). Der Name ist OBST ML. Online Banking Secure Token Markup Language. Und wie gesagt, das ist sehr rudimentär und soll nur andeuten, wie es funktionieren könnte.

Nehmen wir also an, es gibt einen Kunden K, einen Händler H und die Bank B. K will von H etwas kaufen und es möglichst schnell geliefert bekommen. Die beiden haben sich eigentlich schon auf Vorauskasse geeinigt, nur wie soll H sofort mitbekommen, dass K die Überweisung getätigt hat. Eine Möglichkeit wäre, dass sich H in seinem Onlinebanking Portal einloggt. Dort kann er sich eine One Time URL erzeugen lassen. Unter dieser URL nimmt seine Bank in einem kurzen Zeitraum Überweisungsanfragen entgegen. Diese URL muss K nun per Copy&Paste bei H im Bestellvorgang eintragen. Am Ende der Bestllung schickt wird in K's Browser die URL der Bank mit einem HTTP Post Request aufgerufen und in den Request Body eine Nachricht mit den Zahlungsmodalitäten, wie Zahlungsempfänger und Betrag, und eine URL zum Zurückkehren mitgeschickt. Die Bankdaten von K muss H gar nicht mehr kennen, denn die Bank, kann das Konto von K ja über die Einmal URL zuordnen. Als Antwort auf den Post Request an die Bank bekommt K nun nochmal alle Details der angefragten Transaktion von seiner Bank aufgezeigt. Er kann die Transaktion nun mit einer TAN bestätigen. Wenn die Transaktion bestätigt ist, schickt die Bank wiederum einen HTTP Post Request über K's Browser an den Händler zurück. Dort kommt in den Request Body die Nachricht, dass die Transaktion durchgeführt wurde.

Dieses gesamt Vorgehen ist aus dem SAML Standard bekannt und wird "front-channel" gennant, weil alle Datenübertragungen über den Browser des Clients laufen. Eine weitere Möglichkeit wäre die Kommunikation über einen "back-channel" zu etablieren. Das ganze ist eigentlich ziemlich geschickt und praktisch. Und besonders bei der "front-channel" Übertragung fällt es sogar noch leichter, das ganze datenschutz konform zu gestalten.

Was fehlt also noch? Wir brauchen noch eine DSL (domain specific language), Die das Format regelt, in dem die Daten übertragen werden. Zusätzlich brauchen wir noch einen Standard, der regelt, wie die Daten übertragen werden. Zusätzlich muss noch ein bisschen asymmeteische Kryptographie her, damit die Bank ihre Aussage auch signieren kann. Damit die Validierung der Signatur korrekt erfolgen kann, müssen die Händler und Banken untereinander Metadaten zu ihren Zertifikaten austauschen. Das kann über eine eigene Metadatenverwaltung passieren, oder aber z.B. über Zertifikatsketten.

Klar, es bedarf noch viel Detailarbeit, aber ich schätze, wenn ein grösserer Bankenverbund (Sparkassen oder Volksbanken) mit so etwas hervorpreschen würden, könnten sie schnell einen Quasistandard zementieren.


Von Michael am 21.04.2013 12:17 in Kategorie Nerdstuff0 Kommentare

Von Michael am 06.04.2013 10:10 in Kategorie Bilder0 Kommentare

Ende und Anfang einer Freundschaft

Ich sehe ihn fallen. Verlangsamt läuft die Realität vor meinen Augen ab, und doch fällt er unaufhaltsam. Ganz still ist so ein Fall, bis zu dem Moment des dumpfen Aufpralls. Sofort drängt sich das wütende Summen wieder in mein Bewusstsein, als tausende hasserfüllte kleine, gelb-schwarz beringte Krieger meinen Freund angreifen. Die Angst legt ihre kalten, nebligen Finger um meinen Hals und obwohl ein lauer Wind weht und die Sonne aschern scheint, könnte es an einem frostigen Wintertag nicht kälter sein. Sie treibt mich fort und ich denke ich schwebe, doch tatsächlich tragen mich meine Beine, denn bereits habe ich mich abgewendet, feige rennend. Blutige Säure rinnt meine Wangen herab und will Narben graben, nicht äusserlich, aber innen. Narben, die nie verheilen können, Schmachspuren, die das Herz mit einem rostigen und stumpfem Messer zerteilen wollen. Mein Schritt wird langsamer und letztendlich bleibe ich stehen. Ich fahre über mein Gesicht und frage mich, ob diese Blut an mir kleben soll. Zurückblickend sehe ich ihn da liegen, fahl und regungslos. Ich schaue in meine Handflächen, doch sie sind nicht rot. Doch wie lange noch?

Ich treffe eine Entscheidung. Und als wollte die Welt mir zustimmen, tritt die Wärme zurück in mein Leben. Die Hände in meinem Blickfeld zittern noch, verharrend. Ich starre sie nieder und langsam schliessen sie sich zu Fäusten. Vorwärts und rückwärts bewege ich mich, zurück in Richtung Geschehen. Laut rauscht das Blut in meinen Ohren, doch es vermag das Summen nicht zu übertönen. Mein Entschluss steht fest und keine abertausende Krieger sollen mich von meiner Mission abhalten. Der laue Wind trägt mich und Sonnenstrahlen verdampfen den Angstnebel, der mich umgibt. Beinahe habe ich meinen Freund erreicht, als ein surreales Zögern meinen Verstand berührt. Etwas stimmt mit den Sonnenstrahlen nicht. Sie brennen in meine Haut wie Nadelstiche und mit einem Mal ist die Welt in orangenes Licht getaucht, dass meine Lungen mit einem Feuer füllt und das Atmen erschwert. Ich will einen weiteren Schritt tun, doch meine Beine können mich nicht mehr tragen. Ich sehe mich fallen. Still, bis zu dem Moment als ich aufpralle. Ich spüre keine Schmerzen mehr. Ich kann mit der ausgestrecken Hand die Finger meines Freundes berühren. Sie sind kalt, wie die meinen bald ebenfalls sein werden. Tod, ich weiß, Du hast keinen Stachel.

Die Sonne scheint warm an diesem Sommertag und ein lauer Wind umspielt die Äste der großen Eiche an der wir gerne bis in die Abendstunden spielten. An diesem Baum, an diesem Tag atme ich ein letztes Mal aus. Hier und heute endet unsere Freundschaft, und gleichzeitig beginnt sie von neuem.


Von Michael am 14.03.2013 21:06 in Kategorie Kurzgeschichten0 Kommentare
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