Der dritte Tag in Sri Lanka begann mit einem sehr reichhaltigen Frühstücksbuffet. Gut gelaunt fahren wir nach Sigiriya wo uns der Löwenfelsen schon von weitem ins Auge sticht. Der Gneismonolith diente früher als Zufluchtstätte eines Prinzen, der auf dem Felsen eine ganze Festung bauen ließ. Auch heute noch scheint dieses Unterfangen sehr schwierig, denn bei unserem Besuch auf dem Felsen steigen wir minutenlang endlose Eisentreppen hinauf.
Sigiriya
Auf halber Höhe befindet sich dann der eigentliche Eingang. Dieser sah vermutlich mal aus, wie ein Löwenkopf, durch dessen Maul man die Festung betreten kann. Inzwischen sind nur noch die Tatzen und der Eingang zu sehen. Leider nagt der Zahn der Zeit auch an der Spiegelwand und den Wolkenmädchen. Dies sind alte, mit Naturfarben gemalte Oberkörper von Frauen. Auch hier sind nur noch 22 von den vermuteten 500 zu sehen. Alles in allem ist Sigiriya eine beeindruckende Stätte von menschlichem Schaffen und Kultur. Immerhin wurde es etwa bererits um 470 n.Chr. errichtet.
Ganz in der Nähe des Felsens haben wir dann noch einen Elefantenritt gemacht. Schließlich ist das ja so etwas wie Pflichtprogramm, und einmal im Leben muss man auch auf einem Elefanten geritten sein. Ich für meinen Teil kann es gerne bei einem Mal belassen. Es war schön die Gegend so zu sehen, aber andererseits hätte man das auch zu Fuß machen können. Naja, wer weiß, vielleicht mache ich es dann doch wieder, wenn ich das nächste Mal die Möglichkeit dazu habe.
Das folgende Tagesprogramm führte uns dann nach Polonnaruwa, der zweiten Königsstadt. Diese ist nicht ganz so alt und "erst" 1070 n.Chr zur damaligen Hauptsadt geworden. Auch hier gibts ein riesiges Gelände mit Ruinen zu sehen. Es ist ebenfalls so groß, dass man weite Teil davon mit dem Auto abfährt.
Polonnaruwa
Eigentlich stand nun noch die Besichtigung einer Holzfabrik auf dem Programm. Das haben wir aber ausgelassen, weil es irre schwül war, und wir auch schon ein wenig spät dran waren. Dann doch lieber den Pool im Hotel noch benutzen, denn am Horizont waren schon ordentliche Gewitterwolken zu sehen. Die Reisbauern fanden das sicher gut, denn sie haben schon auf den überfälligen Monsunregen gewartet. Das Gewitter traf dann gegen später ein und war schon recht kräftig. Aber davor konnten wir noch baden.
Hotelpool mit ordentlichem Gewitter